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Architekturplakate von Potsdam

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Potsdamer Schlösser

Potsdamer Schlösser
70 x 100 cm
AP 412 -> Bestellen

Potsdamer Arkardien

Potsdamer Arkadien
70 x 100 cm
AP 547 -> Bestellen

Das Alte Potsdam

Das Alte Potsdam
70 x 100 cm
AP 546 -> Bestellen

Potsdamer Straßen

Potsdamer Strassen
68,7 x 100 cm
AP 411 -> Bestellen

Potsdamer Baukunst

Potsdamer Baukunst
68,7 x 100 cm
AP 413 -> Bestellen

Potsdamer Bürgerhäuser

Potsdamer Bürgerhäuser
68,7 x 100 cm
AP 414 -> Bestellen

Peter Joseph Lenné, Verschönerungsplan von Potsdam

Peter Joseph Lenné, Verschönerungsplan von Potsdam
100 x 68,7 cm
AP 520 -> Bestellen

Potsdam, Garnisonkirche

Potsdam, Garnisonkirche
50 x 70 cm
AP 225 -> Bestellen

Potsdam, Fortunaportal

Potsdam, Fortunaportal
50 x 70 cm
AP 224 -> Bestellen

Peter Joseph Lenné, Plan von Sanssouci

Peter Joseph Lenné, Plan von Sanssouci
100 x 56,5 cm
AP 532 -> Bestellen

Schloß Sanssouci

Schloß Sanssouci
100 x 37 cm
AP 378 -> Bestellen

Potsdamer Arkardien

Schloß Rheinsberg
100 x 37 cm
AP 379 -> Bestellen

Der Park von Sanssouci

Der Park von Sanssouci
68,7 x 49,8 cm
AP 126 -> Bestellen

Schloß Sanssouci

Schloß Sanssouci
68,7 x 49,8 cm
AP 220 -> Bestellen

Potsdam, Krongut Bornstedt

Potsdam, Krongut Bornstedt
40 x 30 cm
AP 020 -> Bestellen

Das Neue Palais in Potsdam

Das Neue Palais in Potsdam
68 x 30 cm
AP 127 -> Bestellen

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Potsdamer Architektur: Schlösser, Bürgerhäuser und Gartenkunst

Potsdams Baukunst ist untrennbar mit der umgebenden Havellandschaft verbunden. Die Architekturplakate zeigen, wie preußische Könige, Architekten und Gartenkünstler aus Residenzstadt, Schlössern und Parks ein weit gespanntes Gesamtkunstwerk formten. Vergleichende Fassadenblätter stehen dabei neben historischen Plänen und Ansichten einzelner Monumente. Große Teile dieser Kulturlandschaft gehören seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“.

AP 412, AP 546 und AP 413 · Drei Jahrhunderte Potsdamer Baukunst

AP 412 versammelt die Schlösser der Parks von Sanssouci, Charlottenhof, Babelsberg, Glienicke, Neuem Garten und Pfaueninsel aus der Zeit von 1730 bis 1860. Das Blatt macht sichtbar, wie sich Rokoko, Klassizismus, Italianismus und Neugotik innerhalb einer zusammenhängenden Parklandschaft begegnen. AP 546 konzentriert sich auf das alte Potsdam unter Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. von 1726 bis 1789: Kirchtürme, Stadttore, Schloss- und Bürgerhausfassaden zeichnen das Bild von Residenz und Garnisonstadt. AP 413 erweitert diesen Vergleich bis 1850 und führt die Entwicklung über den friderizianischen Barock hinaus bis in die Regierungszeit Friedrich Wilhelms IV.

AP 411 und AP 414 · Straßenräume und Bürgerhäuser

Unter Friedrich Wilhelm I. wuchs Potsdam durch die erste und zweite Stadterweiterung zur planmäßig geordneten Garnisonstadt. Da Soldaten vielfach in Bürgerhäusern einquartiert wurden, prägten lange Reihen standardisierter, meist zweigeschossiger Häuser das neue Straßennetz. AP 411 stellt ganze Straßenfronten aus den Jahren 1733 bis 1787 gegenüber und macht die rhythmische Wirkung der Parzellen sichtbar. AP 414 untersucht einzelne Bürgerhäuser von 1722 bis 1785. Unter Friedrich II. wurden ab 1748 zahlreiche ältere Häuser ersetzt oder mit repräsentativen Schaufassaden aufgewertet – oft nach französischen oder italienischen Vorbildern.

AP 547 · Potsdamer Arkadien, 1795–1860

Villen, Kirchen, Türme, Torhäuser und Gartenarchitekturen erscheinen auf AP 547 als Bestandteile eines idealisierten „Potsdamer Arkadiens“. Vor allem im 19. Jahrhundert wurden Architektur und Landschaft durch Sichtachsen, Uferwege und gezielt gesetzte Bauwerke miteinander verbunden. Italienische Campanili, antikisierende Tempel und neugotische Schlösser dienten nicht als isolierte Stilzitate: Sie gaben den Parks Fernpunkte und erzeugten wechselnde Bilder beim Gehen. Diese Verbindung von Kunst und Natur kennzeichnet die Potsdamer Kulturlandschaft bis heute.

AP 520, AP 532 und AP 126 · Peter Joseph Lenné und der Park Sanssouci

Peter Joseph Lenné wurde 1816 an den preußischen Hof berufen und entwickelte sich zu einem der prägenden Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. AP 532 zeigt seinen Projektplan für Sanssouci von 1816: Bestehende geometrische Gartenpartien werden mit landschaftlich geführten Wegen und Gehölzgruppen verbunden. AP 520 gibt den „Verschönerungsplan für die Insel Potsdam“ von 1833 wieder. Er denkt weit über einzelne Parks hinaus und verknüpft die Umgebung durch optische Vielfalt, weite Sichtachsen und abwechslungsreiche Wege zu einer Kulturlandschaft. AP 126 ergänzt diese Entwurfspläne durch einen historischen Gesamtplan des Parks von Sanssouci mit Schloss, Terrassen, Hauptallee und Neuem Palais.

AP 225 und AP 224 · Garnisonkirche und Fortunaportal

Die Garnisonkirche wurde 1731–1735 im Auftrag Friedrich Wilhelms I. nach Plänen Philipp Gerlachs errichtet. Ihr annähernd 90 Meter hoher, vielgeschossiger Turm mit Glockenspiel dominierte die Stadtsilhouette. Die 1945 ausgebrannte Kirche wurde 1968 gesprengt; ihr Turm entstand von 2017 bis 2024 neu. AP 225 zeigt die historische Kirche zusammen mit dem Langen Stall. AP 224 widmet sich dem Fortunaportal des Potsdamer Stadtschlosses. Jean de Bodt entwarf den 1701 zur Königskrönung Friedrichs I. ausgeführten Eingang, dessen Kuppel eine vergoldete Fortuna bekrönt. Das Portal wurde 2000–2002 rekonstruiert.

AP 378 und AP 220 · Schloss Sanssouci und seine Weinbergterrassen

Friedrich II. ließ Schloss Sanssouci 1745–1747 nach Plänen Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs als vergleichsweise intimes Lustschloss errichten. Bereits 1744 waren sechs bogenförmige Weinbergterrassen mit verglasten Nischen für Wein und Feigen angelegt worden. Der eingeschossige Schlossbau folgt der oberen Geländekante; Kuppelsaal, Fensterachsen und seitliche Pavillons bilden eine lang gestreckte, auf den Garten bezogene Komposition. AP 378 zeigt die farbige Südansicht mit allen sechs Terrassen. AP 220 gibt eine historische Perspektive wieder, die Schloss, Weinberg, Parterres und zentrale Fontäne als inszenierte Einheit zeigt.

AP 379 · Schloss Rheinsberg

Friedrich Wilhelm I. erwarb Rheinsberg 1734 als Residenz für Kronprinz Friedrich und Elisabeth Christine. Johann Gottfried Kemmeter leitete den Umbau, ab 1737 wirkte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff daran mit; 1740 war das Ensemble aus Schloss, Marstall und Domestikenhaus vollendet. Die kronprinzliche Residenz wurde zu einem wichtigen Vorläufer der späteren friderizianischen Baukunst. AP 379 zeigt die Seefassade: Zwei charakteristische Türme rahmen den Mitteltrakt, während Freitreppe und Ufergarten das Schloss mit dem Grienericksee verbinden.

AP 020 · Krongut Bornstedt

Das ehemalige Rittergut nahe Sanssouci gelangte im 17. Jahrhundert an den Großen Kurfürsten. Nach einem Brand ließ Friedrich Wilhelm IV. die Anlage 1847–1849 als italianisierendes Mustergut neu errichten; Johann Heinrich Haeberlin verantwortete die Planung, Lenné gestaltete den Garten neu. AP 020 zeigt die malerisch gestaffelte Hofseite mit Loggia, flachen Dächern und schlanken Türmen. Später diente das Gut dem Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Victoria als Sommersitz. Heute ist es Teil des UNESCO-Welterbes.

AP 127 · Das Neue Palais, 1763–1769

Nach dem Siebenjährigen Krieg ließ Friedrich II. das Neue Palais als repräsentativen westlichen Abschluss der rund zwei Kilometer langen Hauptallee von Sanssouci errichten. Johann Gottfried Büring, Heinrich Ludwig Manger, Carl von Gontard und Jean Laurant Legeay waren an dem 220 Meter langen Schloss beteiligt. Mehr als 400 Fassadenfiguren, Festsäle, Gästeappartements und ein erhaltenes Schlosstheater machten es zur weithin sichtbaren Demonstration preußischer Macht. AP 127 zeigt eine historische Panoramaansicht des Ehrenhofs mit Schlossflügeln, Kolonnaden und den gegenüberliegenden Communs.